Keynote-Thema 02

KI, Arbeit und Wertschöpfung

Die verbreitete Angst lautet: Die Jobs verschwinden. Die Datenlage legt etwas anderes nahe, das langfristig unangenehmer ist. Die Stellen bleiben zunächst. Was verschwindet, ist die Arbeit, an der Menschen früher gelernt haben. Diese Keynote handelt davon, was das mit Ausbildung, Organisation und Wertschöpfung macht.

Podiumsdiskussion beim Plattformgipfel des BMAS zu Gig, Crowd und Cloud
Worum es geht

Die Jobs bleiben. Die Arbeit nicht.

Automatisiert wird zuerst das Einfache, und das Einfache war jahrzehntelang die Schule der Berufsanfänger. Der Praktikantentext, die erste Recherche, die simple Auswertung, der Entwurf, den jemand danach korrigiert. Genau diese Aufgaben übernimmt KI zuerst. Die Stelle bleibt in der Statistik stehen, aber die Treppe, über die man in den Beruf hineinwächst, verliert ihre unteren Stufen.

Ökonomisch ist das ein Allmende-Problem. Für jedes einzelne Unternehmen ist es vollkommen rational, die Anfängerarbeit an eine Maschine zu geben, denn sie ist schneller und günstiger. Ausbildung ist dagegen eine Investition, deren Ertrag oft woanders anfällt, weil die ausgebildete Person das Unternehmen irgendwann wechselt. Alle handeln vernünftig, und trotzdem entsteht in Summe ein Schaden. Die Rechnung kommt nicht im nächsten Quartal, sie kommt in zehn Jahren, wenn die erfahrenen Leute fehlen, die niemand mehr ausgebildet hat.

Daraus folgt kein Kulturpessimismus, sondern eine sehr konkrete Führungsfrage. Wenn Kompetenz nicht mehr nebenbei durch Anfängerarbeit entsteht, muss sie bewusst organisiert werden. Und wenn Maschinen das Gleichförmige übernehmen, steigt der Wert von Denkweisen, die nicht gleichförmig sind. Neurodivergenz wird von der Randnotiz zum Standortfaktor.

Inhalt

Fragen, die diese Keynote beantwortet

Was wird aus einem Beruf, wenn jene Aufgaben wegfallen, an denen Kompetenz wächst?
Wer bildet die Seniors von übermorgen aus, wenn es die Juniorarbeit nicht mehr gibt?
Warum wird Neurodivergenz zum Skill der Zukunft?
Wie sieht die Organisation eines Unternehmens im nächsten Zeitalter aus?
Woran erkennt man, ob KI im Unternehmen Wert schafft oder nur Aktivität erzeugt?
Publikum

Für wen das passt

Personalvorstände und HR-Leitungen, Geschäftsführungen, Betriebsräte, Bildungsträger, Kammern und Verbände. Passt gut auf Personalkongresse, Führungskräftetagungen und überall dort, wo Transformation nicht nur als Technikthema verhandelt wird.

Jede Keynote wird individuell auf Ziel, Publikum und Kontext abgestimmt. Länge, Tiefe und Beispiele richten sich nach Ihrer Agenda. Auf Deutsch und auf Englisch. Ein Abstract zu dieser Keynote schicke ich Ihnen gerne zu.

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Stimmen

Nach der Keynote

„Sie kann das, was wenige können: Komplexe Themen so zu transportieren, dass sie jeder versteht und Enthusiasmus spürt.“

Rolf Metzner · Diehl Aerospace
Zum Weiterlesen

Aus der Kolumne

Die Argumente dieser Keynote entwickle ich laufend weiter. Hier stehen sie zum Nachlesen.

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Häufige Fragen

Gut zu wissen

Ist die Keynote eher aufrüttelnd oder eher beruhigend?

Weder noch. Sie ist ehrlich. Es gibt keinen Grund für Panik und keinen für Beschwichtigung, aber sehr gute Gründe, jetzt über Ausbildung nachzudenken statt in fünf Jahren.

Eignet sich das Thema auch für die Belegschaft und nicht nur für Führungskräfte?

Ja, und es funktioniert vor gemischtem Publikum oft besonders gut. Im Briefing legen wir fest, wo der Schwerpunkt liegt, bei Führung und Organisation oder bei der Frage, was das für den eigenen Arbeitsalltag bedeutet.

Bekommen wir konkrete Handlungsempfehlungen?

Sie bekommen die Denkfiguren, mit denen Sie Ihre eigenen Entscheidungen sortieren können, und Beispiele, an denen sichtbar wird, wie andere es angehen. Was in Ihrem Haus richtig ist, entscheiden Sie besser als jede externe Rednerin.

Gibt es die Keynote auch auf Englisch?

Ja. Keynotes und Moderationen halte ich auf Deutsch und auf Englisch, auch bei internationalen Konferenzen.

Ihr Publikum verdient Substanz

Erzählen Sie mir von Ihrer Veranstaltung. Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung, ob und wie ich passe.

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