Ich bin Diplom-Volkswirtin (Universität Heidelberg), Unternehmerin und Hochschuldozentin für Future Tech und Gehirn-Computer-Schnittstellen (HWZ Zürich). Aus über 1.500 internationalen TV- und Bühnenauftritten weiß ich, wie aus komplexen Themen Momente werden, die hängen bleiben.

Angefangen hat alles mit Volkswirtschaftslehre in Heidelberg. Das Fach hat mir eine Denkweise beigebracht, die ich bis heute jeden Tag benutze. Wer verstehen will, warum sich eine Technologie durchsetzt und eine andere nicht, kommt mit technischen Argumenten nicht weit. Er muss fragen, wer sie bezahlt, wer den Nutzen einstreicht und wer die Kosten trägt, die in keiner Bilanz auftauchen. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob Künstliche Intelligenz ein Fortschritt wird oder nur eine teure Umverteilung.
Danach kamen fünfzehn Jahre Führungsverantwortung in der Wirtschaft. Budgets, Teams, Zielkonflikte, Entscheidungen unter unvollständiger Information. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn eine Technologieentscheidung getroffen werden muss, bevor die Faktenlage sie hergibt, und wie wenig in so einem Moment Empfehlungen helfen, die im Konferenzsaal gut klingen und am Montagmorgen niemanden weiterbringen. Das prägt bis heute, wie ich Keynotes baue.
Parallel dazu die zweite Welt: Kamera, Studio, Redaktion. Ich habe das Handwerk als TV-Moderatorin und Tech-Journalistin von der Pike auf gelernt, wurde fünfmal für den LFK-Medienpreis nominiert und habe ihn dreimal bekommen. Was ich dort gelernt habe, ist nicht Rhetorik, sondern Verdichtung. In einem Live-Beitrag hat man keine vierzig Minuten, um ein Thema zu entwickeln. Man hat neunzig Sekunden, und danach muss der Zuschauer trotzdem klüger sein als vorher. Diese Disziplin nehme ich mit auf jede Bühne.
Heute bin ich als Expertin für Künstliche Intelligenz regelmäßig im Fernsehen zu Gast, unter anderem bei „Zervakis & Opdenhövel. Live.“ auf ProSieben, und schreibe für Medien wie t3n und Digital First, das mir Cover und Titelstory gewidmet hat. Mehr dazu steht auf der Seite Thought Leadership.
Ich arbeite an vier Feldern, und keines davon habe ich mir ausgesucht, weil es sich gut verkauft. Sie sind entstanden, weil mir beim Recherchieren dieselben Fragen immer wieder begegnet sind. KI, Märkte und Macht handelt davon, dass Kapital in dieser Branche systematisch in das Bequeme fließt und nicht in das Wertvolle. KI, Arbeit und Wertschöpfung davon, dass nicht die Stellen verschwinden, sondern die Anfängerarbeit, an der Kompetenz überhaupt erst wächst. KI, Mensch und Gesellschaft von der Frage, was übrig bleibt, wenn Maschinen beraten, entscheiden und sogar trösten. Und Neurotechnologie und Gehirndaten davon, dass gerade der erste Datensatz ohne Autor entsteht.
Neurotechnologie ist dabei der Bereich, in dem ich am tiefsten drinstecke. Ich unterrichte an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich als Dozentin für Future Tech und Gehirn-Computer-Schnittstellen und bin Mitglied der International Neuroethics Society. Was mich daran umtreibt, ist keine Science-Fiction-Fantasie. Es ist die sehr nüchterne Beobachtung, dass Gehirndaten unwillkürlich entstehen, vorsprachlich sind und sich nicht abstreiten lassen, und dass wir für diesen Fall bislang weder Begriffe noch Regeln haben. „Nicht-invasiv“ heißt eben nicht folgenlos.
Wie ich zu diesen Themen denke, kann man laufend mitlesen. Ich schreibe Die Kolumne. Zu KI, Märkten und Macht. Dort entwickle ich die Argumente, die später in Keynotes landen, im Zweifel auch gegen meine eigene erste Intuition.
Ich halte keine Keynote zweimal gleich. Vor jedem Auftritt will ich wissen, wer im Saal sitzt, was diese Menschen gerade beschäftigt und woran die letzte Veränderung im Unternehmen gescheitert ist. Erst danach entsteht der Vortrag. Das kostet mehr Vorbereitungszeit als ein fertiges Set, aber es ist der einzige Weg, auf dem ein Publikum den Eindruck bekommt, dass jemand tatsächlich zu ihm spricht und nicht in seine Richtung.
Dazu gehört auch, dass ich Widerspruch einbaue statt ihn zu vermeiden. Ich bin keine Anhängerin der These, dass Künstliche Intelligenz alles besser macht, und keine Warnerin, die den Untergang verkauft. Beides ist bequem und beides hilft niemandem bei einer Entscheidung. Was hilft, ist eine ehrliche Rechnung mit beiden Spalten: den sichtbaren Kosten des Einsatzes und den unsichtbaren Kosten des Nichteinsatzes.
Im direkten Austausch mit global führenden Tech-Playern erfahre ich früh, woran gearbeitet wird. Ich bin Beirätin und Jurorin für internationale KI-Projekte, unter anderem bei den IBM Global Partner Awards, und war bislang bei über 1.500 internationalen TV- und Bühnenauftritten im Einsatz, unter anderem für IBM, Google, Microsoft, SAP, Porsche, die Deutsche Bahn, die Europäische Kommission und die Vereinten Nationen. Eine ausführliche Übersicht finden Sie unter Referenzen. Gesprochen wird auf Deutsch und auf Englisch.




Sie ist Diplom-Volkswirtin der Universität Heidelberg. Auf das Studium folgten fünfzehn Jahre Führungsverantwortung in der Wirtschaft sowie eine Laufbahn als TV-Moderatorin und Tech-Journalistin. Heute lehrt sie als Dozentin für Future Tech und Gehirn-Computer-Schnittstellen an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Zu vier Feldern: KI, Märkte und Macht. KI, Arbeit und Wertschöpfung. KI, Mensch und Gesellschaft. Neurotechnologie und Gehirndaten. Jede Keynote wird nach Ziel, Publikum und Kontext individuell entwickelt, es gibt keinen Standardvortrag.
Auf Deutsch und auf Englisch. Moderationen und Panels ebenfalls in beiden Sprachen, vor Ort oder im Studio.
Top 50 Frauen für Deutschlands Zukunft 2026 (DUP Unternehmermagazin), KI Visionary beim Tiger Award 2024 (Top 3), dreimal den LFK-Medienpreis bei fünf Nominierungen sowie die Auszeichnung als LinkedIn Top Voice. Sie ist außerdem TEDx Speakerin.
Die ökonomische Perspektive und die Tiefe bei Neurotechnologie. Sie ordnet Künstliche Intelligenz nicht technisch ein, sondern über Anreize, Eigentum und Kosten, die in keiner Bilanz auftauchen. Und sie arbeitet als eine der wenigen Rednerinnen im deutschsprachigen Raum fachlich fundiert zu Gehirn-Computer-Schnittstellen und Gehirndaten.
Keynote, Moderation oder Panel: Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung.
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