Keynote-Thema 01

KI, Märkte und Macht

Über Künstliche Intelligenz wird meistens technisch gesprochen. Interessanter wird es, wenn man sie als das betrachtet, was sie ökonomisch ist: ein Markt mit sehr wenigen Anbietern, sehr viel Kapital und sehr ungleich verteilter Verfügungsmacht. Diese Keynote schaut auf die Besitzverhältnisse hinter der Technologie.

Katrin-Cécile Ziegler im Gespräch auf der Bühne über KI und Märkte
Worum es geht

Der Markt finanziert nicht das Wertvollste

Chatbots bekommen das Kapital, Proteinfaltung bekommt die Fußnote. Das ist keine Anekdote, sondern ein Muster. Kapital fließt dorthin, wo der Rückfluss schnell und sichtbar ist, und Anwendungen mit langem Horizont bleiben unterfinanziert, obwohl ihr gesellschaftlicher Ertrag um ein Vielfaches höher liegt. Wer verstehen will, warum die spektakulärsten KI-Produkte selten die nützlichsten sind, kommt an Diskontierung und Marktversagen nicht vorbei.

Der zweite Punkt ist noch unbequemer. Die Debatte dreht sich um offene Modelle, doch das eigentlich Knappe sind offene und hochwertige Daten. Modellgewichte lassen sich in einer Nacht herunterladen. Eine saubere, kuratierte, rechtlich geklärte Datenbasis über Jahrzehnte aufzubauen kann kein Start-up leisten und kein Quartalsbericht rechtfertigen. Genau hier läge Europas Souveränitätschance, und genau hier passiert am wenigsten.

Und drittens die Prognosen. Wenn Unternehmen Jahreszahlen für Superintelligenz nennen, ist das selten Wissenschaft und oft Kapitalmarktkommunikation. Ich sage keine Jahreszahlen voraus. Ich schlage stattdessen drei Fragen vor, die länger tragen: Wem gehört es, welche Anreize wirken, wer setzt die Standards.

Inhalt

Fragen, die diese Keynote beantwortet

Entscheidet am Ende das bessere Modell oder das bessere Kalkül?
Wer bestimmt eigentlich, was in diesem Markt als Fortschritt gilt?
Warum investiert der Markt systematisch in das Bequeme statt in das Wertvolle?
Was wäre digitale Souveränität, wenn man sie ernst meint und nicht nur ausspricht?
Welche Abhängigkeiten geht ein Unternehmen ein, wenn es sich auf ein Modell festlegt?
Publikum

Für wen das passt

Vorstände und Geschäftsleitungen, Strategie- und Digitaleinheiten, Verbände, Ministerien und öffentliche Institutionen. Überall dort, wo nicht die nächste Toolauswahl ansteht, sondern die Frage, in welchem Abhängigkeitsverhältnis man in fünf Jahren stehen will.

Jede Keynote wird individuell auf Ziel, Publikum und Kontext abgestimmt. Länge, Tiefe und Beispiele richten sich nach Ihrer Agenda. Auf Deutsch und auf Englisch. Ein Abstract zu dieser Keynote schicke ich Ihnen gerne zu.

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„Ihr Keynote war hervorragend auf den Punkt gebracht.“

UBS
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Aus der Kolumne

Die Argumente dieser Keynote entwickle ich laufend weiter. Hier stehen sie zum Nachlesen.

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Häufige Fragen

Gut zu wissen

Für welche Veranstaltungen eignet sich diese Keynote?

Für Strategietagungen, Jahresauftakte, Verbandskongresse und politische Veranstaltungen. Überall dort, wo es um Richtungsentscheidungen geht und nicht um die Bedienung einzelner Werkzeuge.

Wie technisch wird es?

So technisch, wie es für das Argument nötig ist, und keinen Satz weiter. Der Zugang ist volkswirtschaftlich und gesellschaftlich, nicht ingenieurwissenschaftlich. Vorwissen ist nicht erforderlich.

Wird die Keynote auf unsere Branche zugeschnitten?

Ja. Im Briefing klären wir Ziel, Publikum und Kontext, danach entsteht die Keynote entlang Ihrer Fragestellung. Fertige Standardvorträge gibt es hier nicht.

Gibt es die Keynote auch auf Englisch?

Ja. Keynotes und Moderationen halte ich auf Deutsch und auf Englisch, auch bei internationalen Konferenzen.

Ihr Publikum verdient Substanz

Erzählen Sie mir von Ihrer Veranstaltung. Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung, ob und wie ich passe.

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